Wer nach „Lena Valaitis Beerdigung“ sucht, stößt auf eine entscheidende Frage: Ist die bekannte Schlagersängerin gestorben? Dafür gibt es Stand 5. September 2026 keine belastbare Todesmeldung und keine angekündigte Beerdigung. Im Gegenteil: Lena Valaitis wurde am 24. Oktober 2025 bei der Premiere des Circus-Theaters Roncalli im Münchner Werksviertel fotografiert. Noch im Februar 2026 berichtete der Münchner Merkur über ihren Alltag im Ruhestand und griff ein Interview auf, in dem sie über Yoga, Kultur und die Zeit mit ihrem Enkel sprach.
Lena Valaitis im Überblick
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Name | Lena Valaitis |
| Geboren | 7. September 1943 |
| Geburtsort | Memel, heute Klaipėda in Litauen |
| Geburtsname | Anelė Luise Valaitytė |
| Beruf | Schlagersängerin |
| Karrierebeginn | 1970 |
| Bekanntester ESC-Titel | „Johnny Blue“ |
| Eurovision Song Contest | 2. Platz 1981 |
| Karriereende | 2020 |
| Ehemann | Horst Jüssen, verheiratet ab 1979 bis zu seinem Tod 2008 |
Lena Valaitis wurde 1943 in Memel geboren und kam nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrer Familie nach Westdeutschland. Nach Gesangsunterricht und ersten musikalischen Erfahrungen begann Anfang der 1970er-Jahre ihre professionelle Karriere. Der SWR führt ihren Geburtsnamen Anelė Luise Valaitytė auf und beschreibt ihren Weg von der Ausbildung bei der Post bis zur Schlagersängerin.
Gibt es eine Beerdigung von Lena Valaitis?
Nein, eine Beerdigung von Lena Valaitis ist nicht bekannt oder angekündigt. Für einen Tod der Sängerin findet sich bei etablierten Nachrichtenmedien oder anderen belastbaren Quellen derzeit keine entsprechende Meldung.
Ein besonders wichtiger zeitlicher Anhaltspunkt ist der 24. Oktober 2025. Die Bildagentur IMAGO dokumentiert Lena Valaitis an diesem Tag bei der Premiere von „ARTistART“ des Circus-Theaters Roncalli im Münchner Werksviertel.
Im Februar 2026 berichtete der Münchner Merkur ebenfalls über Valaitis und bezeichnete sie als weitgehend zurückgezogen lebende Schlager-Legende. Grundlage war unter anderem eine Begegnung im Herbst 2025. Dabei sprach die Sängerin über Yoga, Theater-, Galerie- und Museumsbesuche sowie über Unternehmungen mit ihrem Enkelkind.
Die Kombination ihres Namens mit Begriffen wie „Beerdigung“ sollte deshalb nicht als Todesnachricht verstanden werden.
Die tatsächliche Beerdigung im Umfeld von Lena Valaitis
Eine gut dokumentierte Trauerfeier, bei der Lena Valaitis selbst anwesend war, fand bereits 2008 statt. Sie galt jedoch nicht der Sängerin, sondern ihrem Ehemann Horst Jüssen.
Der Schauspieler, Kabarettist und Autor starb am 10. November 2008 im Alter von 67 Jahren. Bekannt war Jüssen unter anderem durch die Fernsehserie „Klimbim“. Die Abendzeitung München berichtete unmittelbar nach seinem Tod, Lena Valaitis habe ihren Ehemann verloren.
Trauerfeier für Horst Jüssen in Grünwald
Am 14. November 2008 nahmen Familie, Freunde und zahlreiche Kollegen auf dem Waldfriedhof in Grünwald bei München Abschied von Jüssen.
Der Münchner Merkur berichtete damals über die Trauerfeier und beschrieb Lena Valaitis ausdrücklich als Witwe. Unter den Trauergästen waren unter anderem frühere Kollegen aus „Klimbim“ sowie Künstler aus Film, Fernsehen und Musik.
Auch die Welt dokumentierte die Abschiedsfeier in Grünwald und berichtete, dass Freunde, Angehörige und ehemalige Kollegen an der Zeremonie teilnahmen.
IMAGO führt außerdem eine Aufnahme vom 14. November 2008, deren Beschreibung Lena Valaitis ausdrücklich während der Beerdigung ihres Ehemanns Horst Jüssen zeigt.
Damit lässt sich eine wichtige mögliche Verwechslung erklären: Wer alte Pressebilder oder Überschriften mit den Worten Lena Valaitis und Beerdigung ohne den ursprünglichen Zusammenhang sieht, könnte fälschlicherweise annehmen, es handle sich um die Beerdigung der Sängerin.
Wichtige Daten im Zusammenhang mit Lena Valaitis
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1943 | Geburt von Lena Valaitis in Memel |
| 1970 | Beginn ihrer professionellen Plattenkarriere |
| 1979 | Heirat mit Horst Jüssen |
| 1981 | Zweiter Platz beim Eurovision Song Contest mit „Johnny Blue“ |
| 2008 | Tod und Trauerfeier ihres Ehemanns Horst Jüssen |
| 2020 | Ende ihrer aktiven Bühnenkarriere |
| 2025 | Öffentlicher Auftritt beim Circus Roncalli in München |
| 2026 | Medienbericht über ihr zurückgezogenes Leben im Ruhestand |
„Johnny Blue“ machte Lena Valaitis international bekannt
Die Karriere von Lena Valaitis auf eine vermeintliche Todesmeldung zu reduzieren, würde ihrer Bedeutung für die deutsche Unterhaltungsmusik nicht gerecht. Ihren größten internationalen Erfolg feierte sie beim Eurovision Song Contest 1981 in Dublin.
Mit „Johnny Blue“ trat sie für Deutschland an und erreichte 132 Punkte sowie Platz zwei. Sieger wurde die britische Gruppe Bucks Fizz mit 136 Punkten. Lediglich vier Punkte trennten Valaitis damit vom ESC-Sieg. Die offiziellen deutschen Eurovision-Seiten führen „Johnny Blue“ bis heute als ihren größten Grand-Prix-Erfolg.
Das Lied stammte aus der Feder von Ralph Siegel und Bernd Meinunger. Valaitis hatte mit „Johnny Blue“ zuvor bereits den deutschen Vorentscheid gewonnen.
Neben diesem Titel gehören Lieder wie „Ein schöner Tag“ und „Ob es so oder so oder anders kommt“ zu den Aufnahmen, die mit ihrer langen Schlagerkarriere verbunden sind.
Warum Lena Valaitis kaum noch im Fernsehen zu sehen ist
Ihr seltenes Auftreten hat einen einfachen Hintergrund: Lena Valaitis hat ihre Karriere beendet.
Der SWR berichtete 2023 ausführlich über ihren stillen Abschied aus dem Showgeschäft. Statt einer großen Abschiedstournee oder eines medienwirksamen letzten Konzerts zog sie sich nach mehr als fünf Jahrzehnten als Sängerin weitgehend zurück. Der Sender beschreibt 2020 als das Jahr ihres Karriereendes.
Auch der Münchner Merkur nennt ihren Auftritt im „ZDF-Fernsehgarten“ 2020 als Bühnenabschied. Seitdem widmet sie sich stärker ihrem Privatleben, ihrer Familie und persönlichen Interessen.
Dass eine Künstlerin nach dem Ende ihrer Laufbahn nur noch selten in Fernsehsendungen oder bei Veranstaltungen erscheint, ist somit kein Hinweis auf einen Todesfall.
Lena Valaitis und Horst Jüssen
Horst Jüssen und Lena Valaitis waren seit 1979 verheiratet. Jüssen war Schauspieler, Regisseur, Kabarettist und Autor und wurde einem großen Fernsehpublikum insbesondere durch „Klimbim“ bekannt.
Sein Tod im November 2008 war für Valaitis ein tiefgreifender Einschnitt. Bei der Trauerfeier in Grünwald wurde sie gemeinsam mit ihren Söhnen fotografiert. Die Abendzeitung München beschrieb die Zeremonie als persönlichen Abschied im Kreis von Familie, Freunden und Weggefährten.
Valaitis kehrte später noch einmal ins Musikgeschäft zurück. Ihre endgültige Entscheidung, die professionelle Karriere zu beenden, folgte erst viele Jahre danach.
Häufige Fragen zur Lena Valaitis Beerdigung
Ist Lena Valaitis gestorben?
Stand 5. September 2026 gibt es keine belastbare Nachricht über den Tod von Lena Valaitis. Ein öffentlicher Auftritt ist vom Oktober 2025 dokumentiert; im Februar 2026 wurde zudem über ihr Leben im Ruhestand berichtet.
Wann findet die Beerdigung von Lena Valaitis statt?
Es ist keine Beerdigung von Lena Valaitis angekündigt. Ein Termin oder Friedhof für eine solche Trauerfeier ist nicht belegt.
Warum gibt es Bilder von Lena Valaitis bei einer Beerdigung?
Bekannte Presseaufnahmen zeigen Lena Valaitis bei der Beerdigung ihres Ehemanns Horst Jüssen im November 2008.
Wann ist Horst Jüssen gestorben?
Horst Jüssen starb am 10. November 2008 im Alter von 67 Jahren. Seine Trauerfeier fand am 14. November auf dem Waldfriedhof in Grünwald statt.
Lebt Lena Valaitis noch in München?
Der Münchner Merkur beschrieb sie im Februar 2026 als weitgehend zurückgezogen in München lebend. Dort wurde sie auch im Herbst 2025 bei einer Veranstaltung gesehen.
Wann beendete Lena Valaitis ihre Karriere?
Lena Valaitis zog sich 2020 aus dem aktiven Musikgeschäft zurück. Der SWR berichtete später ausführlich über ihren bewusst stillen Karriereabschied.
Fazit
Für eine Lena Valaitis Beerdigung gibt es derzeit keinen bestätigten Anlass. Die Sängerin zog sich 2020 aus dem Berufsleben zurück und wurde noch im Oktober 2025 öffentlich in München fotografiert. Die dokumentierte Beerdigung, die eng mit ihrem Namen verbunden ist, betrifft ihren Ehemann Horst Jüssen, der 2008 starb.
Gerade ältere Fotos können ohne Kontext einen falschen Eindruck vermitteln. Die belegten Daten zeigen jedoch klar: Die Traueraufnahmen aus Grünwald dokumentieren Lena Valaitis als Witwe bei der Beerdigung ihres Mannes – nicht ihre eigene Beerdigung.
siehe auch : Katja Streso Kinder: Was über die Familie der ZDF-Moderatorin bekannt ist

